Der Donauinsel-Triathlon

Am 21. Juni stand für mich mit dem 5. Donauinsel-Triathlon des Turnvereins Meidling ein besonderes Erlebnis auf dem Programm. Schon der Auftakt hatte seinen eigenen Reiz: Einmal die Neue Donau schwimmend zu überqueren, bevor es auf die weiteren Disziplinen ging.

Die Vorbereitung auf den Wettkampf war alles andere als einfach. Die Woche davor brachte hochsommerliche Temperaturen und erschwerte die Trainingseinheiten erheblich. Trotzdem hieß es durchhalten und vor allem die ungeliebte Disziplin nicht zu vernachlässigen: das Radfahren. Die zusätzlichen Trainingseinheiten auf dem Rad sollten sich später noch auszahlen.

Am Wettkampftag selbst ging es bei Temperaturen zwischen 28 und 32 Grad im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Nach dem Schwimmen folgten 24 Kilometer auf dem Rad, ehe zum Abschluss noch 8 Laufkilometer auf dem Programm standen. Die Hitze verlangte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles ab.

Auch für mich wurde der Wettkampf zur echten Herausforderung. Doch Aufgeben war keine Option. Ich kämpfte mich Kilometer für Kilometer bis ins Ziel und gab bis zum bitteren Ende alles. Dass ich unterwegs sogar einen Teil meines Mageninhalts opfern musste, gehörte an diesem Tag leider ebenfalls dazu.

Umso größer war die Freude und Erleichterung im Ziel. Unter diesen Bedingungen bin ich mit meiner Leistung, einem 6. Platz in der Männerwertung, sehr zufrieden. Trotz Vereinswechsel spiele ich mit dem Gedanken, nächstes Jahr meine Leistung beim Donauinsel-Triathlon erneut auf die Probe zu stellen.

Manfred